Wild-West-Party

zurück

Staubige Prärie, durstige Kehlen, Duelle zum Highnoon, Cowboys, Indianer und Whiskey im Saloon. Die Westernhelden sind uns aus Filmwelten bekannt. Hier gibt es harte Männer und den schnellen Tod. Wer zieht am schnellsten? Wer führt den Siedlertreck durch die Gebiete der Indianer? Wer erzählt abends am Feuer die besten Geschichten? Und vor allem: Wie wurden zünftige Parties gefeiert?

Einladung

Stilecht ist eine Einladung in Form einer Schatzkarte auf altem verblichenen Papier oder einem Lederlappen. “Einschusslöcher” dürfen nicht fehlen. Cool ist eine Einladung in Hufeisenform oder im Format: “WANTEDDEAD OR ALIVE”. Auf angemessene Kleidung für den wilden Westen sollte hingewiesen werden, nicht dass einer im Cocktail-Dress kommt.

Empfang

Der Empfang muss den Besucher direkt in die Westernwelt integrieren, bzw. einsaugen. Lustig wäre, wenn der Totengräber der kleinen Westernstadt schon einmal die Maße nimmt von dem “Fremden”. Danach sollte er allerdings auch einige Drinks anbieten und die Neuzugänge herzlich willkommen heißen. An seiner Seite könnte ein GoGo-Girl auf die Vorzüge des Saloons hinweisen.
Auf jeden Fall sollte der Empfang den Besuchern die Westernatmosphäre spürbar vermitteln und ihm aufzeigen, was es alles an Attraktionen gibt.

Dekoration

Zuersteinmal zur Location: Ideale Orte für eine Wild-West-Party sind ein alter Schuppen, ein Garten, ein Feld, ein Garten, eine Bretterbude, ein “Saloon” oder ein Pferdestall. Auch alte Bahnschienen bieten ein entsprechendes Ambiente. Einen passenden Ort für eine wilde “Wildwest-Party” kann man finden.
Dieser Party ist eher etwas für die warme Jahreszeit im Freien. So hat man mehr Platz zum Veranstalten von Spielen und Wettbewerben und kann für die Nacht ein Lagerfeuer entzünden.


Mögliche Elemente zur Dekoration sind: “Indianerdecken”, Zelte, Pferde, Kühe, Hufeisen, US-Flaggen, Brennholz, Strohballen, Holzbalken, alte Kessel, Öllampen, Waffen, Mistforken, Whiskeyflaschen und alte Wildwestbilder (vorher aus dem Internet ziehen und einrahmen).
Abends darf ein Lagerfeuer, sowie Fackeln nicht fehlen. Nicht zu vergessen die obligatorischen “WANTED DEAD OR ALIVE”-Schilder, die man mit Hilfe des Internets und einem Grafikprogramm einfach selbst erstellen kann. Zur Erheiterung trägt bei, wenn man auch Partygäste auf den Plakaten abbildet.

Medien

Man könnte einen Westernklassiker im Hintergrund laufen lassen(den Fernseher in alte Holzbretter einfassen, so dass der Bildschirm wie ein Fenster erscheint.) Oder man läßt den Film über einen Videobeamer auf der ganzen Wand ausstrahlen.
Wer sich viel Mühe für die Details geben möchte, erstellt sich eine alte Wildwest-Zeitung.

Kleidung

Verkleidungen als Cowboys, Sheriff, Indianer, Mexikaner, GoGo-Tänzerinnen, Totengräber, Waffenschmied, Farmer, Siedler, Räuber, Zorro oder Westernhelden.

Essen und Trinken

Essen

Steaks, Brot, Salat, Maiskolben, Spanferkel auf dem Feuer, Grillgut, Texas-Eintopf, Mexican Food und andere leckere Sachen.

Getränke

Amerikanisches Bier, Whiskey, Wasser (aber nur für die Pferde), Tequila und mexikanisches Bier.

Unterhaltung

Musik

Country-Musik (von CD, alten Platten oder aus dem Radio) und traditionelle amerikanische Tanzmusik (zu der man laut YEEEAAAAHHH schreien kann).

Showeinlagen

Falls das Geld für einen Lassokünstler oder Messerwerfer ausreicht, sollte man ihn unbedingt einladen.
Squaredancegruppen gibt es in Deutschland inzwischen einige. Vieilleicht sind sie bereit auch auf eurer Party aufzutreten.
GoGo-Girls sind vor allem bei den männlichen Partygästen gefragt. Eine professionelle Tanzgruppe gibt es bestimmt, allerdings für teures Geld.
Studiert selber einen Tanz ein und bringt die Partygäste zum Mittanzen.
Bullriding mit einem elektrischen Bullen, hier gibt es kommerzielle Anbieter.

Animation

Ihr selbst seid die beste Dekoration. Lebendige Zeitzeugen. Um euer Publikum “anzuspielen”, solltet ihr einige Freunde gewinnen, die sich verkleiden, unter das Partyvolk mischen und kleine Schauspielstücke vortragen, bei denen sie das Publikum miteinbeziehen. Z.B. zwei Revolverhelden, die sich nach und nach immer mehr miteinander anlegen, bis es zum großen Duell kommt. Der Böse fällt anschliessend getroffen in den Staub.
Der Leichenbestatter, der wie ein “Geier des Todes” aussieht, die Gäste mit vorausschauendem Geschäftssinn ausmisst und ständig Anspielungen auf das baldige Ableben macht.
Ein GoGo-Girl, das gekonnt seine Reize spielen läßt.
Ein Sherrif, der sich wichtig tut, ein Zorro, der überall sein “Z” hinterläßt (vielleicht auch als Lachnummer überziehen?).

Spiele/Wettbewerbe

Hufeisenwerfen: Besorgt euch drei bis fünf Hufeisen. Rammt einen Besenstiel senkrecht in den Boden. Werft aus zwei Meter Entfernung. Wer die meisten Hufeisen um den Stock werfen kann hat gewonnen.
Zielschießen mit Erbsenpistole, Luftgewehr oder Softgun. Achtet auf die Sicherheit auch bei steigendem Alkoholpegel.
Zielschießen mit dem Bogen. (Auf Sicherheit achten).
Nagelbalken: Wer schafft es, mit je drei Schlägen, wieviele Nägel in dem großen Holzbalken zu versenken?
Wettsägen: Ein Holzstamm wird um die Wette durchgesägt. Vorher eine Stoppuhr besorgen.

weitere Ideen für diese Mottoparty:

Der Inhalt dieser Seiten wird ständig erweitert. Wir veröffentlichen hier auch gerne eure Ideen und Tipps zum Thema Mottoparty und freuen uns über jede Email mit euren Partyerfahrungen, Rezepten oder sogar Fotos.